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Osteoporose

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Willkommen, Gast · RSS 23.08.2017, 19:33



Was tun bei Osteoporose?

Permanente Anrufe - unsere Experten waren bei Ihnen gefragt. Hier Ihre Anliegen - dazu die fachkundigen Antworten.

Meine Mutter sieht so zerbrechlich aus, dass ich fürchte, sie könnte vielleicht Osteoporose haben. Wie kann man das testen lassen?

Dr. Guhl: Ihre Mutter sollte von einem Spezialisten untersucht werden. Wenn nötig, wird er eine Knochendichtemessung durchführen. Diese Messung sollte möglichst mit einem DEXA-Gerät erfolgen, da diese Methode am weitesten verbreitet ist und spätere Kontrollen des Befundes überall problemlos möglich sind. Wenn eine Osteoporose erkannt wird, schließen sich eine Blut- und eine Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule an.

Wegen Magenbeschwerden nimmt meine Frau ihre Osteoporose-Medikamente nicht regelmäßig ein. Gibt es keine Alternative?

Dr. Schwarz: Nur bestimmte Medikamente können als Tabletten Magenbeschwerden verursachen. Alternativen: Medikamente, die als Spritzen oder Infusionen in die Vene oder als Injektion unter die Haut gegeben werden können. Aber auch bei oraler Gabe gibt es Tabletten oder lösliches Pulver, die derartige Probleme nicht verursachen. Ihre Frau sollte darüber dringend mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen und in Erwägung ziehen, die Medikation zu wechseln.

Da ich seit Jahren Kortison nehmen muss, habe ich Angst um meine Knochen. Kann ich Osteoporose vorbeugen? Ich bin erst 43 Jahre alt und ansonsten gesund.

Prof. Schieker: Die sogenannten Glukokortikoide können die Knochen stark beeinträchtigen. Das ist von Patient zu Patient verschieden und auch abhängig von der eingenommenen Dosis. Auf jeden Fall ist es berechtigt, sich Sorgen um die Knochen zu machen und einen spezialisierten Osteologen aufzusuchen, der den Knochenstatus mittels Knochendichtemessung erhebt. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist bei Einnahme von Glukokortikoiden ganz besonders wichtig.

Gibt es Sportarten, die ich trotz Osteoporose ausüben kann?

Ecker-Rosendahl: Ja, vor allem Ausdauersportarten wie Nordic Walking oder eine auf die körperlichen Möglichkeiten abgestimmte Gymnastik. Auch Krafttraining ist durch den gezielten Muskelreiz sehr gut für die Knochen. Sportarten mit Sturzrisiko oder stark stauchenden Bewegungsabläufen wie Tennis oder Squash sind hingegen nicht so gut geeignet.

Mein behandelnder Arzt hat mir eine knochengesunde Ernährung empfohlen. Was bedeutet das konkret?

Dr. Guhl: Wichtig ist eine kalziumreiche Ernährung; z.B. mit Milch und Milchprodukten, kalziumreichem Mineralwasser und Gemüse. Mein Tipp: Trinken Sie täglich rund zwei Flaschen Mineralwasser mit mindestens 500 mg Ca - das steht auf der Flasche. Oder essen Sie täglich zwei Scheiben Emmentaler Käse (1,100 mg Ca pro 100 g) oder eine Ecke Schmelzkäse (600 mg Ca). Im Hinblick auf die Versorgung mit Vitamin D kann der Verzehr von fettreichem Fisch wie Lachs, Aal oder Makrele, die relativ viel Vitamin D enthalten, sinnvoll sein.






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